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Adsorptionstrockner

 

Bild: http://www.kaeser.de/

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Nässe und auch sehr feuchte Luft sind bei jedem Bau unbedingt zu vermeiden. Denn hierdurch kann es zu Schimmel kommen, der die Immobilie unbewohnbar machen kann. Um dies zu vermeiden, sollte ein Bautrockner, der sogenannter Adsorptionstrockner eingesetzt werden. Dieser zieht die Feuchtigkeit und auch die Nässe aus dem Gebäude. Und hierbei ist es egal, ob es sich um eine Miet- oder Eigentumswohnung oder auch um ein Eigenheim handelt, feuchte Wände sollten stets vermieden werden. Das Problem hierbei ist, dass diese nicht selten erst bemerkt werden, wenn bereits Schimmel entstanden ist. Der Trockner kann sowohl zur Nachsorge wie auch zur Vorbeugung eingesetzt werden. Dies gilt für die Bautrocknung, die Wohnungsrenovierung oder auch für die Trocknung der Wände nach einem Wasserschaden.

 

 

Was genau bedeutet Sorption?

Um zu verstehen, wie diese Geräte funktionieren, muss zunächst verstanden werden, was genau Sorption bedeutet. Hierbei handelt es sich einen Vorgang, bei dem diverse angesaugte Stoffe in das Innere einer Flüssigkeit oder auch eines Festkörpers eindringen. Und dabei wird Wärme freigesetzt und bei der sogenannten Desorption dann Wärme aufgenommen. Auf diese Art und Weise kann diese dann besonders effizient gespeichert werden.

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Welche Arten gibt es, was sind die Merkmale?

Bild: www.trotec24.com

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Im Handel werden unterschiedliche Modelle angeboten, die sich vor allem in Sachen Trockenmittel und auch der Dauer des jeweiligen Entfeuchtungsprozesses unterscheiden. Bei dem sogenannten Rotationsverfahren etwa wird durchgehend entfeuchtet. Hierbei kann eine maximale und relative Feuchte von 5 Prozent erreicht werden. Denn konstruktionsbedingt ist keine komplette Abdichtung möglich. Die Kammertrocknung kann hingegen eine relative Feuchte von 1 Prozent erreichen. Dies ist gerade in der Elektrotechnik und auch im Laborbetrieb von Vorteil, um zu verhindern, dass sich diverse Wasserablagerungen lösen.

1. Die Rotationstrockung

Die Prozessluft, die es zu trocknen gilt, wird wie bei der Kondensationstrocknung kontinuierlich angesaugt und dann einem beschichteten Rotor zugeführt. Dieser entzieht dann der Luft die Feuchtigkeit und erwärmt sie. Hierbei entsteht ein Gegenstrom des Rotors, der die Regenerationsluft aufnimmt und sie dann mit dem Rotor an die Umgebungsluft abgibt.

2. Die Kammertrocknung

Oben wurde bereits kurz die sogenannte Kammertrocknung erwähnt. Hierbei wird die Trocknung in bestimmten Zeitabschnitten durchgeführt und die Luft zunächst in einen speziellen Behälter geleitet. Hier wird ihr im erwärmten Zustand (ungefähr 200 °C) die Feuchtigkeit durch einen sogenannten Lüftungslappen oder auch ein Ventil entzogen. Anschließend wird die sogenannte Filtereinheit zurück zum Prozessluftstrom geleitet und eine relative Feuchte von ungefähr 0,5 % erreicht.

3. Die Bautrocknung

Um zu verhindern, dass ein Gebäude austrocknet, reicht auf dem Bau eine relative Feuchte von ungefähr 20 % völlig aus. Würde sie noch weiter steigen, könnte es zu Spannungsrissen kommen. Um den gewünschten Raum ideal trocknen zu können, sollte ein sogenannter Rotationstrockner eingesetzt werden. Dieser sollte ein Eigenvolumen aufweisen, dass ungefähr doppelt so groß ist wie die durch den Trockner erzeugte getrocknete Luftmenge. Er kann bei Temperaturen von – 10 C° bis + 30 °C und in dem Bereich zwischen 0 % und 100 % relativer Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Ein Rotationstrockner kann bis zu einer relativen Feuchte von 5 % trocknen.

geld-sparenWas kostet ein gutes Modell?

Adsorptionstrockner werden in einer sehr breiten Preisspanne angeboten. Somit können Modelle von 150 Euro bis 2700 Euro erworben werden.

Worauf gilt es bei dem Kauf eines Adsorptionstrockners zu achten?

Bevor ein bestimmtes Gerät gekauft wird, sollten einige Dinge beachtet werden, um das passende Modell finden zu können.

1. Die Raumgröße

Die Größe des zu trocknenden Raumes hat einen direkten Einfluss auf die Entfeuchtungsleistung des jeweiligen Gerätes. Denn diese macht eine Aussage darüber, wie viel Liter an Feuchtigkeit der Umgebungsluft entzogen werden können. Somit hat sie einen erheblich Einfluss darauf, wie schnell der jeweilige Raum getrocknet werden kann. Umso höher die Literangabe, desto mehr Feuchtigkeit kann entzogen werden.

 

2. Die Zielfeuchtigkeit

Die verschiedenen Modelle verfügen über unterschiedliche Funktionsweisen. Daher kann auch die Zielfeuchtigkeit relativ stark variieren. Die Kondenstrockner zum Beispiel können bis zu einem Trocknungsgrad von 35 % Luftfeuchtigkeit arbeiten, was für die meisten Zwecke auch völlig ausreichend ist. Der Adsorptionstrockner erreicht hingegen 0 %, sodass er sich für andere Zwecke eignet.

3. Die Umgebungstemperatur

Die verschiedenen Modelle benötigen unterschiedlichen Umgebungstemperaturen, um einwandfrei arbeiten zu können. Daher sollte vor dem Kauf genau überlegt und eventuell auch getestet werden, welche Temperaturen in dem zu trocknenden Raum vorherrschen. Wie bereits erwähnt, kann der Adsorptions-Trockner auch bei sehr niedrigen Temperaturen (bis – 30 °C) eingesetzt werden.

4. Die Fassungsvolumen des Wassertanks

Vor dem Kauf sollte auch überlegt werden, welches Fassungsvermögen der Wassertank haben sollte. Wichtig ist auch, dass ein sogenannter Überlaufschutz vorhanden ist, wenn der Tank voll ist. Zudem hat auch die Leistung einen Einfluss darauf, wie schnell das Wasser aufgenommen werden kann. Der Wassertank kann selber geleert oder aber das Wasser über einen Schlauch abgeführt werden. Die zweite Variante ist etwas bequemer aber auch teurer.

5. Das verwendete Trockenmittel

Die verschiedenen Modelle arbeiten mit unterschiedlichen Trockenmitteln. Sehr häufig wird hierbei auf Kieselgel, aktive Tonerde oder auch Molekularsiebe gesetzt. Wichtig ist, dass das jeweilige Trockenmittel eine möglichst unsichtbare Oberfläche hat und so viel Wasser wie möglich aufnehmen kann.

Welche Hersteller bieten solche Geräte an?

Welche Bautrockner kaufen ? Im Handel können Modelle von unterschiedlichsten Herstellern erworben werden. Drei sehr bekannte ihrer Art sind:

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