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Warum ist die Luftfeuchtigkeit so entscheidend?

Worauf achten bei Luftfeuchtigkeit

Worauf achten bei Luftfeuchtigkeit

Im Sommer wird jeder Raum regelmäßig gelüftet. Hierbei kann sich sehr viel Feuchtigkeit im Wohnraum ansammeln. Wird die Feuchtigkeit der Luft nicht ausreichend kontrolliert und reguliert kann dies zur Schimmelbildung führen. Anders ist es im Winter. Oftmals wird kaum gelüftet und die Heizung zudem noch stark aufgedreht. Die Luft trocknet aus, was sich negativ auf die Atemwege und Schleimhäute auswirkt. Schnell können Erkältungen und ein rauer Hals mit der unzureichenden Feuchtigkeit in der Luft einhergehen.

Welche Werte sollten herrschen?

Die Feuchtigkeit in der Luft ist ein Wert, der in einer Prozentangabe bezogen auf die gesamte Raumluft, angeben wird. Um ein gesundes Klima zu erhalten, sollte der Wert für die Luftfeuchtigkeit in Räumen bei circa 50 bis 60 Prozent liegen.

Ein Übersteigen dieser Werte hat zur Folge, das sich das Wasser in den Wänden niederschlägt. Hier bildet es, mit ausreichend Wärme kombiniert, einen perfekten Nährboden für Schimmelpilze. Diese verbreiten sich über Schimmelsporen, die in der Raumluft umherfliegen und eingeatmet werden. Dauerhaftes Einatmen der Sporen kann zu Asthma und anderen Atemwegserkrankungen führen.

Richtig Lüften und Heizen – So wird die Luftfeuchtigkeit reguliert

Wenn es im Winter kalt ist, möchte man eher weniger die Fenster öffnen. Doch für ein gesundes Raumklima sollte dies mindestens 10 bis 15 Minuten am Tag geschehen. So kann sich die angesammelte Feuchtigkeit in der Luft abbauen und die optimalen Feuchtigkeitswerte werden gehalten. Wenn das Lüften allerdings nicht möglich ist, sollte die Heizung mit einer Schüssel voll Wasser versehen werden. Durch die Verdunstung tritt ausreichend Feuchtigkeit in die Raumluft ein, sodass ein konstanter Wert gehalten werden kann.

Besonders wichtig ist das ausreichende Lüften in Gefahrenherden wie Bad und Küche. Hier kommt es immer wieder zu einer enormen Ansammlung von Feuchtigkeit in der Luft. Eine Installation der Dampfabzugshaube in der Küche sorgt dafür, dass überschüssiger Wasserdampf abgesogen wird. So kommt es nicht zu einer erhöhten Gefahr von Schimmelbildung. Im Badezimmer sollte eine Heizung installiert sein und ein Fenster nach jedem Duschen oder Baden geöffnet werden. Überschüssige Feuchtigkeit kann so durch ausreichend Belüftung des Raumes abgebaut werden. Anschließend lässt sich der Raum ausreichend trocknen, indem mit der Heizung nachgeheizt wird.

Hygrometer und Luftbefeuchter als Helfer

Helfer, bei der Regulation der optimalen Luftfeuchtigkeitswerte, sind das Hygrometer und der Luftbefeuchter.
Ein Hygrometer erlaubt es, den relativen Feuchtigkeitsgehalt in der Luft immer im Auge zu behalten. Auf er anzeige kann nach Belieben der aktuelle Prozentsatz der Feuchtigkeit in der Luft abgelesen werden, der aktuell im Raum herrscht. Sollte der Wert zu niedrig sein kann ein Luftbefeuchter nachregulieren. Moderne Luftbefeuchter arbeiten mit einer Ultraschalltechnik. Hierbei wird in regelmäßigen Abständen ein feiner Sprühnebel Wasser in die Luft zerstäubt. Dieser Nebel ist kaum merkbar, wirkt sich dennoch optimal auf den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft aus. Bestenfalls wird das Gerät direkt neben einem Fenster oder über der Heizung angebracht. Hier herrschen die stärksten Luftfeuchtigkeitswerte, die es nach zu regulieren gilt.


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