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Infrarotheizung mit Spiegel


Heizen, wie die Sonne – Was ist eine Spiegel Infrarotheizung und welche Vorteile hat diese Art zu heizen ?

Spiegelheizkörper funktionieren von ihrem Wirkprinzip her vollkommen anders als herkömmliche Heizsysteme. Sie erwärmen alle Gegenstände in ihrem Strahlungsbereich bis ungefähr drei Meter im Abstand zum Spiegel.

Zum Beispiel Wände, Möbel, Personen und Vieles mehr, das wiederum diese Wärme an den Raum abgibt. Diese Art der Infrarotheizung arbeitet nach dem Prinzip der Sonne. Ihre Strahlen erwärmen alles worauf sie treffen. Dabei wird Infrarot- C- Strahlung erzeugt. Diese Strahlung ist langwellig und die entstehende Wärme wohltuend und angenehm.

Spiegelheizkörper machen vor allem in Badezimmern viel Sinn, da zu den vielen anderen Vorteilen auch noch hinzukommt, dass das lästige Beschlagen des Spiegels wegfällt.

Generell sind sie in allen Räumen platzsparend einzurichten und als Heizkörper praktisch nicht zu erkennen. Sie wirbeln keinen Staub auf und wirken der Schimmelbildung entgegen.
Anders als herkömmliche Heizgeräte trocknen sie die Raumluft nicht aus. Betrieben werden die Spiegelheizkörper normalerweise mit 230 Volt. Für das Erreichen einer Oberflächentemperatur von 100 Grad Celsius benötigt eine derartige Heizmöglichkeit lediglich 10 Minuten.
Die Montage gestaltet sich kinderleicht und der Betrieb ist nahezu wartungsfrei.
Zur Reinigung genügt der Einsatz eines Tuches. Der Anschaffungspreis ist moderat und vergleichsweise günstig.Auch in Arbeitsräumen haben sich die Spiegelheizkörper bewährt, da sie speziell auch dort ein gutes Raumklima erzeugen.
Ebenfalls für Ferienhäuser, Wohnmobile und Boote stellen Spiegelheizungen ideale Heizlösungen dar. Sie arbeiten geräuschlos und abgasfrei, wirbeln keinen Staub auf und sind punktuell einsetzbar.

 

Nachteile der Infrarotheizung mit Spiegel können sich bei fehlerhafter Planung ergeben. Sind die Heizelemente zu klein verglichen mit mit den jeweiligen Raumgrößen oder sind sie ungünstig platziert, ebenso bei Verdeckung mit Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen, kann die optimale Heizkraft nicht entwickelt werden und die Räume bleiben kühl.

Als weiterer Nachteil könnten die relativ hohen Stromkosten betrachtet werden.Als Zusatz- und/oder Übergangsheizung können  Spiegelheizkörper  jedoch durchaus überall sinnvoll und vorteilhaft sein.

 

Wichtige Gesichtspunkte bei der Berechnung der benötigten Heizleistung sind die Bauweise des Objekts, die jeweilige Wandqualität, Stärke und Güte der Isolation, Anzahl der Außen- und Innenwände, die Raumhöhe, Anzahl und Beschaffenheit der Fenster, Isolierung der Kellerdecken und der Dächer und vieles mehr.
Bei 2 Meter 50 Deckenhöhe und sehr guter Dämmqualität sind beispielsweise mit einer Außenwand 50 Watt pro Quadratmeter zu veranschlagen.

Bei 4 Außenwänden wären es dann schon 80 Watt pro Quadratmeter.

Neben der wohltuenden Wärme, die eine Spiegelheizung erzeugt, ist das dekorative Element dieser Heizvariante in Diele, Küche, Bad und Sauna nicht zu übersehen.

Räume, die nur gelegentlich genutzt werden, können in sehr kurzer Zeit erwärmt und beheizt werden. So können unterschiedlich große Heizelemente je nach Bedarf im ganzen Haus verteilt und genutzt werden.Es ist offensichtlich, dass die Vorteile der Spiegelheizkörper  jeden Nachteil überwiegen !
In Kombination mit Ökostrom eröffnen sich umweltschonende effektive Einsatzmöglichkeiten, die herkömmlichen Heizmöglichkeiten überlegen sind. Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, sich eine Spiegelheizkörper  anzuschaffen und auszuprobieren, was damit an wärmendem Wohlbefinden erreicht werden kann.