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Infrarotheizstrahler

TROTEC TIH 700 S Infrarot-Heizplatte

114,95€ 219,95€

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Die Heiztechnik hat sich vielseitig weiterentwickelt: Es gibt es eine große Auswahl an mobilen und flexibel nutzbaren Geräten mit unterschiedlichen Technologien. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit Heizstrahlern auf Infrarot-Basis. Dabei erfährst du, wie diese Heizungen funktionieren und wie du sie am besten einsetzt.

Was ist ein Infrarotheizstrahler?

Eine Infrarotheizung ist ein transportables elektrisches Heizgerät. Die Modelle sind in verschiedenen Größen, Ausführungen und Leistungsklassen erhältlich. Die bedeutendsten Unterschiede liegen zudem im verwendeten Material für den Wärmespeicher. Hierbei handelt es sich um die vorderseitige Vertäfelung durch eine metallische Fläche oder zum Beispiel eine Keramikplatte.

Wann brauche ich eine Infrarotheizung?

Wenn du einen schwach isolierten Raum beheizen willst, leistet eine Infrarotheizung besonders gute Dienste. Zum einen musst du nicht warten, bis sich die Luft aufheizt und zum anderen produziert der Infrarotheizkörper keine unnötige Abwärme, die nach draußen verloren geht. Genauso praktisch bietet sich ein Infrarotheizer an, um in einem bestimmten Raumbereich oder einem unbeheizten kleineren Zimmer schnell und effektiv eine behagliche Temperatur zu erreichen.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Ein Heizstrahler mit Infrarottechnik lässt sich anschaulich mit dem Heizprinzip der Sonne vergleichen. Wenn du dich direkt in der Abstrahlrichtung der Sonne befindest, spürst du die starke Wärmewirkung. Im Schatten ist es dagegen deutlich kühler, weil die Strahlen hier nicht auf deinen Körper treffen. Ganz ähnlich verhält es sich mit dieser Heiztechnik, wobei meistens noch ein integriertes Wärmespeichermaterial für gleichmäßigere Wärmeabgabe sorgt. Darüber hinaus existieren Hybrid-Heizgeräte, die sowohl die Infrarotstrahlung als auch Konvektionstechnik nutzen, um die Wärme im Raum zu verteilen. Angeschlossen werden die Infrarotheizungen an eine haushaltsübliche Steckdose, wobei es je nach Ausführung wieder mehrere Möglichkeiten zur Temperaturregelung gibt.

Vorteile und Nachteile

Der größte Vorteil einer Infrarotheizung ist der hohe Wirkungsgrad. Dadurch arbeitet diese Art der Heizung sehr wirtschaftlich und energieeffizient. Das bedeutet in der Praxis, dass du gegenüber einer herkömmlichen Elektroheizung weniger Strom verbrauchst und bares Geld sparen kannst. Ein weiterer Pluspunkt ist die schnelle direkte Erwärmung anstatt der indirekten Heizwirkung eines gewöhnlichen Heizstrahlers.

Ein Nachteil der Standard-Infrarotheizung besteht darin, dass keine nennenswerte Luftzirkulation stattfindet. Du benötigst also für jedes Zimmer mindestens einen und für größere Räume oft sogar mehr als einen Heizkörper. Beim Einsatz in Gartenlauben oder Ferienhäusern muss außerdem an einen entsprechenden Stromanschluss gedacht werden. Als Fazit kann man festhalten, dass Infrarottechnik sparsam sein kann, aber für den Einzelfall berechnet werden sollte.

Wo platziere ich einen Infrarotheizstrahler?

Der Infrarotheizkörper sollte immer in der Nähe des jeweiligen Aufenthaltsortes platziert werden. Hier kommt es wiederum auf das Modell an: die Position einer aufstellbare Heizung kannst du nach Bedarf problemlos ändern und in Bodennähe auch als Fuß- und Beinwärmer nutzen. Fest installierbare Infrarotheizkörper lassen sich entweder an einer Wand, beispielsweise oberhalb eines Sitzbereichs oder mittig im Raum an der Decke montieren.

Welches Modell passt für welche Raumgröße?

Die erforderliche Heizleistung hängt von mehreren Faktoren ab. Dabei solltest du vor allem die Isolation und das Volumen des Raumes berücksichtigen, da nicht nur die Grundfläche, sondern auch die Deckenhöhe maßgeblich ist. Vorrangig ist die direkte Anstrahlung von Körpern aller Art entscheidend, aber auch die sekundär abgestrahlte Wärme heizt den Raum. Als Faustregel wählst du mindestens 500 Watt pro zehn Quadratmeter Wohnfläche für ein durchschnittliches Zimmer.